Zukunft Bischweier - Fragen & Antworten
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Hier finden Sie häufig gestellte Fragen und die Antworten zum Projekt „Zukunft Bischweier“. Haben Sie selbst eine Frage? Bitte klicken Sie auf den blauen Button und füllen Sie das Formular aus. Wir antworten Ihnen schnellstmöglich. Selbstverständlich werden Fragen ohne Namensnennung veröffentlicht.

Für die Mercedes-Benz AG ist der Standort Bischweier ideal für den weiteren Ausbau des starken automobilen Landkreises Rastatt. Hier entstehen große Synergieeffekte. Bischweier bietet viele strategische Vorteile:

  • die Nähe zur Autobahn
  • die Nähe zu vorhandenen Mercedes-Benz-Standorten
  • eine bereits versiegelte große Fläche, so dass nicht in
    gewachsene Natur eingegriffen bzw. neue Fläche versiegelt
    werden muss
  • die Möglichkeit, eine vorhandene Bahnstrecke revitalisieren und
    nutzen zu können
  • die Lage am Ortsrand, so dass keine LKWs durch Bischweier
    fahren müssen.
  • die Zusammenarbeit mit dem Projektentwickler Panattoni.

Alternativen gäbe es wohl im Ausland. Da Mercedes-Benz aber bereits seit Jahrzehnten in der Region verankert ist und den Standort weiterentwickeln möchte, liegt der Fokus klar auf der Region Rastatt-Murgtal.

Im Landkreis Rastatt hat die Mercedes-Benz AG bereits das Lead-Werk für Kompaktwagen in Rastatt sowie das Presswerk in Kuppenheim, das Außenbauteile für Pkw herstellt. 2023 soll eine Batterie-Recycling-Anlage in Kuppenheim in Betrieb gehen. Die Region richtet sich für die Zukunft der Elektrofahrzeuge im Rahmen der „electric-only“ Strategie von Mercedes-Benz aus und leistet somit auch einen wichtigen Beitrag zum Einsparen von CO2 und zur nachhaltigen Transformation der Automobilindustrie.

Für ein globales Produktionsnetzwerk braucht Mercedes-Benz ein Konsolidierungszentrum, das die Aktivitäten vor Ort und für andere Standorte optimal vernetzt: das Internationale Konsolidierungszentrum – International Consolidationcenter, kurz ICC – Bischweier. Auf dem Weg zur Transformation wird in Rastatt und im Murgtal ein starker Verbund geschaffen. Für die optimale und effiziente Versorgung/Belieferung des globalen Produktionssnetzwerkes wird das Konsolidierungszentrum in Bischweier dringend benötigt.

Das Zentrum steuert diverse Logistikaktivitäten für das internationale Produktionsnetzwerk der Mercedes-Benz AG – mit hoher strategischer Bedeutung. Zu den Tätigkeiten gehören die Lagerung, die Sequenzierung (für die Fertigungsreihenfolge) und die Vormontage von Vorprodukten für die Automobilfertigung/-montage, auch die Bahnverladung von Produkten sowie das Handling von anfallendem Leergut und die entsprechende Planung. Weitere Tätigkeiten sind z.B. Zollabwicklung, Qualitätsprüfung inklusive Teile-Nacharbeit oder auch der Versand.

Arbeitsplätze

Die geplante Betriebszeit ist an 6 Tagen die Woche im 3-Schichtbetrieb, Ausnahme ist von Samstag auf Sonntag. Am Samstag endet die Betriebszeit um 22 Uhr und startet am Sonntag wieder um 22 Uhr. In der Nachtschicht ist die Anlieferung reduziert. Es wird genau festgelegt und kontrolliert, welche Geräusche entstehen. Von vornherein werden das Gebäude und die Zu- und Abfahrt so geplant, dass es für die Anwohner keine Lärmbelästigung gibt. Änderungen sind auf Sicht keine vorgesehen.

Die geplanten befahrbaren, mehrspurigen Verladetunnel im ICC sind so konzipiert, dass sie die Schallausbreitung und lokalen Lärmemissionen minimieren. Das betrifft die Anfahrten der LKW, aber auch alle Tätigkeiten an sich. Davon profitieren nicht nur die Mitarbeitenden, sondern insbesondere die Bewohner*innen in der Umgebung. An der Ost- und Südfassade sind Lärmschutzwände vorgesehen. Das genaue Lärmschutzgutachten sowie alle weiteren Gutachten veröffentlichen wir demnächst mit weiteren Gutachten.

Mit dem Standort in Bischweier will man einen besonderen Standard setzen. Es wird eine sehr ambitionierte „Green Building“-Immobilie von Panattoni in Deutschland. Ein Vorzeigeprojekt, das u.a. durch Wegfall von Gas als Energieträger und durch den Verzicht von fossilen Brennstoffen überzeugt. Deshalb wird von einem „Leuchtturmprojekt“ gesprochen. Das Ziel mit der Inbetriebnahme: In Bischweier steht eine der größten und nachhaltigsten automotiven Entwicklungen in Europa! Ein Vorzeigewerk!

Für den Neubau strebt Panattoni eine DGNB-Platin-Zertifizierung an. Diese Auszeichnung bekommen Neubauten, wenn mindestens 80 % von vorgegebenen Kriterien erfüllt sind. Gutachten bewerten zudem die Ökobilanz des Gebäudes, die Risiken für die lokale Umwelt, die verantwortungsbewusste Ressourcengewinnung, das Trinkwasser und Abwasseraufkommen, aber auch die Flächeninanspruchnahme und Biodiversität.

https://www.dgnb-system.de/de/system/index.php

Folgende Maßnahmen leisten Panattoni und Mercedes-Benz in Abstimmung mit der Gemeinde Bischweier für die erstklassige DGNB-Bewertung.

  • Eine großflächige Photovoltaik-Anlage auf dem Dach von ca. 80.000 m², die für eine emissionsarme Energieversorgung und eine Verbesserung der CO₂-Bilanz des Standortes sorgt. Das ICC soll so weit wie möglich ohne fossile Energieträger auskommen. Die Beheizung der Hallenflächen sowie Büro- und Sozialflächen erfolgt über Wärmepumpen. Auf den Einsatz von Gas kann daher verzichtet werden. Die Außenwände sind sehr gut gedämmt und verhindern somit Energieverlust und Schallemissionen.
  • Auf den übrigen Dachflächen sowie auf den Verladetunneln und Vordächern entsteht eine extensive Dachbegrünung von ca. 42.500 m² zur Bindung von Treibhausgasen sowie der natürlichen Drosselung des Niederschlagwassers.
  • Spezielle Filteranlagen innerhalb der Verladetunnel geben den Auspuffgasen keine Chancen.
  • Durch eine grün abgestufte Fassadengestaltung sowie durch die Integration von Fassadenrankbepflanzungen kann sich die Immobilie bestmöglich in die Umgebung einfügen.
  • Mercedes-Benz sorgt von Anfang an dafür, dass die Energieversorgung CO₂-frei erfolgt. Mercedes-Benz plant zudem die maximal mögliche Elektrifizierung der LKW-Flotte. Aktuell gilt dies für die Kurzstrecke und den Pendlerverkehr. Bereits bei Start des ICC könnten die ersten eLKW in Bischweier eingesetzt werden. So wie die ersten eActros von Speditionen im Landkreis bereits fahren. Schadstoff- und geruchsfrei, geräuscharm und umweltbewusst.
  • Grundsätzlich hat sich Mercedes-Benz – durch die Agenda 2039 – dazu verpflichtet, die gesamte Lieferkette bis 2039 CO₂-neutral zu gestalten. Das ICC soll auch hierfür eine wichtige Rolle einnehmen.
  • Da Nachhaltigkeit im Kern der Mercedes-Benz Strategie verankert ist, werden viele weitere Punkte im Sinne des Klima- und Umweltbewusstseins sowie der Nachhaltigkeit fest eingeplant und stetig verbessert. Das fängt in Bischweier an und endet längst nicht an der Ortsgrenze zu Kuppenheim, Gaggenau oder Rastatt.

Auch beim Thema Verkehr haben wir sehr gute Nachrichten für das Klima.

Lage und Verkehr

Mit Hilfe einer aufwendigen und genau geplanten Verkehrssteuerung im Areal sowie mit ausreichenden Stellplätzen für LKW und PKW wird der öffentliche Verkehr entlastet. Durch das Wohngebiet Bischweier wird kein LKW fahren, der das ICC ansteuert oder davon losfährt.

Die Anbindung an die 4 Kilometer entfernte A5-Anschlussstelle bei Rastatt ist somit ortsdurchfahrtsfrei. Die 4-spurige B462 ist in nur 1 Kilometer auf direktem Weg zu erreichen.

Lage und Verkehr

Die maximal 303 Parkplätze für Mitarbeitende teilen sich in ein Parkhaus auf im Norden des Areals mit 213 Stellflächen und in 90 Parkplätzen am Südeingang. Dort würde der in die Jahre gekommene und veralterte Schuppen von Gruber & Weber mit eingeschlagenen Fensterscheiben und Graffiti verschwinden. Auf der Fläche daneben, dem Ort zugewandt, wird die Versiegelung ausgehoben und alles begrünt. Wie die Wald- und Wiesenflächen gestaltet werden, sollen Bürger*innen mitbestimmen.

Tatsächlich rechnet Mercedes-Benz mit weniger benötigten Stellenplätzen, weil Kolleg*innen erfahrungsgemäß Fahrgemeinschaften bilden oder auf weitere Mobilitätslösungen zurück greifen können. Dazu zählen z.B. Zuschüsse für Monatstickets ÖPNV oder die Bereitstellung von Elektrofahrrädern (Job-Bikes). Das bedeutet auch zentrale Fahrradstellplätze und E-Ladestationen auf dem Areal. Ein guter Kreislauf für die Elektromobilität von Mercedes-Benz.

Die Planung sieht 78 LKW-Stellplätze vor. Durch den durchgetakteten Arbeitstag werden nicht mehr benötigt bzw. gleichzeitig benutzt. Für die Fahrer gäbe es ausreichend WC, Duschen und Spinde auf dem Gelände. Für örtliche Anbieter von Back- und Wurstwaren wird es noch eine Ausschreibung geben. Mercedes-Benz könnte sich Foodtrucks oder Imbisswagen, natürlich auch mit Kalt- und Heißgetränken, gut vorstellen. Die Fahrer hätten demnach keinerlei Notwendigkeit oder Bedarf, nach Bischweier zu gehen und erst recht nicht zu fahren. Das wäre eine klare Anweisung an die unter Vertrag stehenden Speditionen!

Alle Versorgungen würden in der Halle erfolgen, ohne Lärm nach außen. Das Ein- und Ausfahrsystem ist ausgeklügelt, um Rückstau zu vermeiden. Die Verweildauer ist kurz und führt zu keinen Übernachtungen in Bischweier!

Wir bauen Brutstätten für Vögel und Insekten. Außerhalb des Gebäudes gibt es insektenfreundliches Licht. Wir renaturieren Bereiche der versiegelten Fläche und legen Blühwiesen mit heimischen Gewächsen an, um Schmetterlingen, Bienen und Insekten reichhaltig Nahrung und Lebensraum zu bieten. Darin haben wir an verschiedenen Standorten sehr viel Erfahrung gesammelt. Gerne würden wir auch im Logistikzentrum Bischweier, wie z.B. im Werk Rastatt, auf einem Umwelt-Info-Pfad zeigen, welche Umwelt-, Natur- und Klimaschutzmaßnahmen wir ergreifen, was unsere Mitarbeitenden beitragen und welche Tipps es gibt, was man selbst zuhause zu kann. Um Energie und Wasser zu sparen oder gut zu Flora und Fauna zu sein.

Die bereits seit langem versiegelten Großflächen von Gruber & Weber und später von Kronospan (für die alle Genehmigungen vorlagen) sind mehr als ausreichend für die Pläne von Panattoni und Mercedes-Benz. Statt weitere Flächen zu versiegeln und gar zu asphaltieren, werden viele Bereiche wieder an die Natur zurückgegeben. Alte Wunden könnten naturgerecht geschlossen werden – das ist moderne Industrieführung heutzutage. So achtsam wie möglich im Umgang mit der Umwelt.

Wir werden diese hier auf der Internetseite veröffentlichen.

Sie können uns, der „Redaktion Zukunft Bischweier“, Ihre Frage(n) schicken: kontakt@zukunft-bischweier.de Wir werden fortlaufend hier weitere Fragen einstellen und beantworten. Auch im Kommunalecho werden wir Informationen veröffentlichen. Außerdem sind wir immer wieder vor Ort in Bischweier und möchten mit Ihnen ins Gespräch kommen. Die aktuellen Termine und Standorte finden Sie unter News.

Zuvor müssten alle Abstimmungen eingeholt werden und alle Genehmigungen vorliegen, dann könnte der erste Spatenstich erfolgen. Die Bauphase würde voraussichtlich 14 Monate dauern.

In der Nutzungsphase der Gebäude ist das oberste Ziel, den Einsatz fossiler Brennstoffe so gering wie möglich zu halten und Verbräuche durch effiziente Bewirtschaftung sowie entsprechende bauliche Vorkehrungen zu minimieren. Für die Beheizung würde auf den fossilen Brennstoff Gas komplett verzichtet werden. Alle Gebäude würden mit Wärmepumpen bzw. bei kleineren Einheiten durch Elektroheizkörper beheizt. Das Heizsystem würde an die großflächige Photovoltaik-Anlage gekoppelt und der dadurch produzierte Strom bevorzugt verbraucht. Überschüssig produzierter Strom würde in das Netz eingespeist. Wenn der Energiebedarf die Ertragsleistung der PV-Anlage übersteigt (z.B. nachts) würde Strom aus dem Netz bezogen. Der produzierte PV-Strom könnte auch für das Laden von E-Bikes, E-Fahrzeugen sowie E-Trucks genutzt werden.

Geplant sind ca. 3 bis 4 Rangiervorgänge pro Tag in der Früh- und Spätschicht. Die Bahn ist geeignet für den Transport u.a. von Press- & Montageteilen vom ICC zum Standort Kecskemét sowie den Transport von Rohbauteilen von Kecskemét nach Rastatt, jeweils inklusive Leergutrückführung. Mit der Verlagerung auf die Schiene würde weiter der Straßenverkehr entlastet.

Zusätzlich würden interne Umfuhren auf dem ICC Gelände durchgeführt: vom ICC Lager zur Bahnverladehalle und anschließend mit Leergut beladen zur Leergut-Halle. Plattenwagen Leergut (Elektrofahrzeug) aus den internen Logistiklagern zur Leerguthalle. Von der Bahnhalle mit Vollgut zum ICC Lager und mit Leergut von der Leerguthalle zur Bahnhalle. Alles würde den Verkehr und somit den CO₂-Ausstoß reduzieren.

Nach unserer Planung entsteht Restmüll bei Metallen, Papier/Pappe, Holz, Kunststoff, bei PKW-Kühlwasseradditiven und Hausmüll. Alles würde in separaten Containen gesammelt und entsorgt bzw. andernorts aufbereitet.

Das ICC würde viele Vorteile für Bischweier und die gesamte Region bieten. Das Projekt könnte zusätzlich für eine langfristig orientierte Nutzungssicherheit und Planbarkeit für die Gemeinde sorgen durch:
– die langfristige Ansiedelung und das Engagement von Mercedes-Benz
– konstante Steuereinahmen (durch schwankungsarmes Geschäftsmodell)
– die Schaffung von ca. 500 Arbeitsplätzen
– die Verkehrsreduktion im Vergleich zu alternativen industriellen Ansiedlungen (z.B. Parzellierung), u.a. auch durch die Einbindung des bereits vorhandenen Gleisanschlusses
– die langfristige planungsrechtliche Kontrolle durch strenge Vorgaben eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans.

Die Belastung für die Gemeinde würde u.a. durch intelligente Verkehrssteuerung reduziert. Panattoni und Mercedes-Benz suchen an ihren Standorten stets gemeinsam nach Win-Win-Lösungen mit den Verwaltungen, den politischen Gremien sowie den Bürgerinnen und Bürgern.

Die Projektträger suchen aktiv den Dialog und die Beteiligung der Bevölkerung, um deren Bedürfnisse und Wünsche in der weiteren Planung zu berücksichtigen. An erster Stelle steht Information und Transparenz, so dass Pläne und Gutachten eingesehen werden können. Bereits vor dem formalen Bauleitplanverfahren würde der Prozess der öffentlichen Beteiligung durch den „Zufallsbürger“-Prozess gestartet und zu Bürgerdialogen eigeladen. Wann und wo – darüber wird im „Kommunalecho“ und hier auf der Seite informiert.

In keiner der beschriebenen Verkehrsoptionen ist vorgesehen die LKW-Verkehre durch den Ortskern von Kuppenheim in Richtung L77 zu schicken. Die Optionen, die eine Südausfahrt inkludieren, sehen zwar eine Abfahrt der LKW über die Kuppenheimer Straße vor, von dort aus wird aber in Richtung Norden auf die L67 abgebogen, um dann wieder zurück auf die B462 zu gelangen.

Die geplante Betriebszeit ist an das Werk Rastatt gekoppelt und wird im 3-Schichtbetrieb ausgestaltet, der Betrieb läuft an 6 Tagen je Woche (3-Schichtbetrieb).

In der Nachtschicht ist die Anlieferung stark reduziert. Mit einer Lärmbelästigung durch piepsende LKW ist aufgrund der Schallschutzmaßnahmen nicht zu rechnen. Die Verladung erfolgt ausschließlich in geschlossenen Verladetunneln.

Mercedes-Benz wird der Mieter des ICC sein und mit bis zu 3 regional agierenden Logistikdienstleistern zusammenarbeiten.

Mercedes-Benz wird sehr langfristig orientiert am Standort Bischweier dieses wichtige strategische Projekt umsetzen.

Die am Standort agierenden Logistikdienstleister werden definitiv ihren Betrieb vor Ort verwalten und ein eigenständiges Management betreiben. Seitens Mercedes-Benz wird die Logistikdienstleistungssteuerung aus dem Werk Rastatt heraus betrieben, da so zentral alle umliegenden Logistikdienstleiter gesteuert werden.

Die Logistikdienstleister verpflichten sich im Rahmen Ihrer Beauftragung durch Mercedes-Benz, am Standort Bischweier eine Betriebsstätte zu gründen und somit die Gewerbesteuer an die Gemeinde Bischweier abzuführen.

Die Steuereinnahmen, die direkt der Gemeinde Bischweier zu Gute kommen, setzen sich einerseits aus der Grundsteuer und anderseits aus der Gewerbesteuer zusammen. Sie werden in einem mittleren sechsstelligen Bereich liegen. Dazu kommt anteilig noch Lohnsteuer.

Sowohl in der Zulieferung von externen Lieferanten zum ICC als auch in der Versorgung des Werks Rastatt sind in der Planung fast ausschließlich 40-Tonner-LKW (25 to Nutzlast vorgesehen). Grund ist, dass diese deutlich ökologischer und emissionsfreier die Materialien an das ICC und ins Werk transportieren können als Equipment wie bspw. Sprinter (Zuladung ca. 1,5 to) oder 7,5-Tonner (Zuladung ca. 2-3 to).

In sehr geringem Maße werden jedoch Sprinter oder 7,5-Tonner benötigt. Grund ist, dass es manchmal zu sehr dringenden Teilebedarfen im Werk Rastatt kommen kann. Dazu benötigt man ein „Express-Equipment“. Dieses wird jedoch aufgrund der Dringlichkeit keinesfalls durch die Gemeinde fahren. Hier kommt es auf jede Minute an und daher wird auch die kürzeste Strecke gewählt werden.

Zusätzlich ist es das Ziel, diese „kleineren“ LKW (und später auch die 40-Tonner, wenn am Markt verfügbar) nach Möglichkeit zu elektrifizieren.

In unseren Planungen stellen wir alle Möglichkeiten dar. Dazu gehören auch Expressfahrten, die jedoch sehr selten auftreten werden. Wir gehen von unter einem Prozent aller Fahrten aus. Gerade weil ein Konsolidierungszentrum Prozesse und Verkehre intelligent steuert. Wichtiges Ziel ist dabei, zu Stoßzeiten möglichst wenige LKWs auf der Straße zu haben. Das trifft genau die Sinnhaftigkeit unseres geplanten ICC: Von Bischweier aus, aber eben auch vom Werk Rastatt werden Warenströme und Logistikabläufe straff koordiniert. Diese Konzentration schafft Synergien und viele Mehrwerte. So können wir Fahrten und als Folge CO2-Ausstöße reduzieren. Das macht betriebswirtschaftlich Sinn und entzerrt das Verkehrsaufkommen.

Wir schaffen 500 neue Arbeitsplätze, eine Verlagerung ist nur bei sehr wenigen Arbeitsplätzen notwendig, falls diese bei den Tätigkeiten mehr Sinn vor Ort in Bischweier machen.

Verstöße gegen Straßenverkehrsgesetze sind für uns indiskutabel. Sollten unsere Vertragspartner gegen Regeln verstoßen, führen wir sehr ernsthafte Gespräche. Uns sind jedoch keine Fälle in unserem Wirkungskreis bekannt. Selbstverständlich sind alle unsere Vertragspartner verpflichtet, sich an LKW-Fahrverbote zu halten!

Das Werk Rastatt ist unser sogenanntes Leadwerk für Compact Cars im weltweiten Produktionsverbund für Kompaktfahrzeuge. Dazu gehört u.a. auch das ungarische Werk in Kecskemét. Von Rastatt aus würde in enger Zusammenarbeit mit Bischweier die Steuerung erfolgen. Manche Arbeiten werden direkt am Produktionsstandort benötigt. Selbstverständlich werden in Bischweier viele qualifizierte Arbeitsplätze entstehen.

Natürlich! Wir benötigen verschiedene Dienstleistungen, z.B. Grünanlagenpflege, Schlosserarbeiten oder Wartung der Solaranlagen. Hier ist auch vorstellbar, dass wir über die Ansiedlung neuer Dienstleister sprechen. Wir sind am sehr guten und konstruktiven Miteinander in Bischweier sehr interessiert.

Ja, wird es. Wir werden das sogenannte Cross dock für das Rastatter Schwesterwerk in Kecskemét für Montageteile von Böblingen nach Bischweier verlegen. Entsprechend fließen die Gewerbesteuereinnahmen nach Bischweier. Uns ist bewusst, dass Gewerbesteuern für jede Gemeinde wichtig sind, da sie neben der Grundsteuer mit die einzigen direkten kommunalen Steuereinnahme darstellen. Die Erhebung fußt aber auf den Gewinnen der angesiedelten Betriebe. Diese können wir nur indirekt beeinflussen, was wir durch die Ansiedlung von Vormontage-Umfängen erreichen.

Beispiele wie in den Nachbargemeinden Malsch oder Muggensturm zeigen, dass durch Logistikdienstleistungen viele hochwertige Arbeitsplätze und gute Gewerbesteuereinnahmen entstehen. Malsch und Muggensturm stehen bestens in Ihren Haushalten da. Wir haben in beiden Gemeinden Logistikflächen in ähnlicher Betriebsform.

Vom zukünftigen ICC Bischweier ist keine Geruchsbelastung für die Bevölkerung zu erwarten. Bei den vor Ort eingesetzten Gütern handelt es sich um Industriebprodukte, die zu keiner Geruchsbelästigung führen. Durch unser Müllmanagement am Standort wird anfallender Abfall in dafür vorgesehene Behälter an einem definierten Standort gelagert. Somit sollte es auch hier zu keiner Geruchsbelastung für Anwohner kommen.

Feinstaub entsteht immer, wenn sich unterschiedliche Materialien durch Reibung aneinander abnutzen, selbst bei Fahrrädern mit Gummireifen und (zumeist) Scheibenbremsen. Bei dieser Frage nach Feinstaub können wir sehr gut verdeutlichen, was wir alles planen, um viele positive Effekte für Mensch und Umwelt zu erzielen:

  1. Das ICC wird u.a. konzipiert, um Verkehre, die im Fertigungsverbund benötigt werden, in Summe zu reduzieren. Unsere Berechnungen sehen eine Reduzierung von CO2von über 16.000 Tonnen pro Jahr vor. Dazu gehören auch anteilig Feinstäube, wobei Reifenabriebe größer als 10 µm sind und nicht zu den bekannten Feinstäuben zählen.
  2. Bei uns sehen Be- und Entladetunnel Filteranlagen vor, um die Feinstaubbelastung für die Umwelt in und um Bischweier zu eliminieren.
  3. Die An- und Abfahrt bevorzugen wir ampelfrei, damit Verkehre fließen und LKW mit der umweltfreundlichen Retarderfunktion (Wirbelstrombremse) emissionsfrei verzögern können.
  4. Wir arbeiten weiter an der Reduzierung von Emissionen. Gerade durch den intelligenten Einsatz von passgenauen Lkw-Typen, um Ladungskapazitäten optimal zu nutzen. Das verringert die Zahl der Fahrten. Wir würden unter anderem LKW mit 6,5 bis 7,5 Meter Aufsatz einsetzen. Diese LKW sind zwar länger, das zulässige Gesamtgewicht ist aber das gleiche wie bei allen LKW: 40 Tonnen bei 5 Achsen. Somit ist dieser Einsatz prädestiniert für Waren mit großem Volumen bei geringem Gewicht – und bringt weniger LKW auf die Straßen.

Zu den Betriebszeiten können Sie unsere Infos zu der Frage lesen: „Von wann bis wann wird gearbeitet?“. Im Downloadbereich finden Sie u.a. Untersuchungen und Gutachten zu den Themen Verkehr, Klima, Luft, Umwelt.

Durch die Filteranlagen werden Feinstaub, Stickoxid, Rußpartikel etc. herausgefiltert. Somit werden möglichst wenig schädlichen Partikel an die Umgebungsluft abgegeben.

Durch viele Maßnahmen reduzieren wir CO2, damit Kohlenstoffdioxid erst gar nicht entsteht, z.B. durch mehr Schienennutzung, aber auch Einsatz neuester Technologien wie E-LKW, für die wir Ladestationen einplanen.

Im Downloadbereich finden Sie u.a. Untersuchungen und Gutachten zu den Themen Verkehr, Klima, Luft, Umwelt.

Selbstverständlich liegt ein Brandschutzgutachten vor und auch eine Absprache mit dem Sachversicherer. Demnach ist durch das geplante Brandschutzkonzept sichergestellt, dass auch jene üblichen Lagergüter in der Automobillogistik abgesichert sind, ohne eine Werksfeuerwehr zu benötigen. Werksfeuerwehren definieren sich im Wesentlichen durch die Zugriffszeit, die Hallengrößen und die Lagerware. Das ICC benötigt deshalb, wie alle Logistik- und Vormontagehallen der Region, keine Werksfeuerwehr.

Wir sind mit der Freiwilligen Feuerwehr Bischweier im Austausch. So wie wir das bei allen Projekten machen, vorab und im laufenden Betrieb. Zum Beispiel auch bei Übungen auf unserem Gelände. Wir sind sehr dankbar für das große Engagement und die Professionalität bei den Ehrenamtlichen.

Unsere Gebäude werden alle brandschutztechnisch sehr gut ausgestattet, voll gesprinklert, auch mit mehreren Sprinklertanks. Bereiche für Gefahrstofflagerung werden zusätzlich abgesichert, um Umweltschäden auszuschließen. Dazu gibt es ein Brandschutz- und Löschanlagengutachten.

Falls es zum förmlichen Bebauungsplanverfahren kommen sollte, werden alle zuständigen Behörden und Hilfsorganisationen ebenfalls beteiligt. Wir versichern: Es geht keine überhöhte Gefahr aus!

Im Downloadbereich finden Sie u.a. Untersuchungen und Gutachten zu den Themen Vorhabenplanung und Umwelt.

Für das ICC würde auf Kosten des Investors eine neue Zufahrtsstraße gebaut. Durch die Konsolidierung würden in der gesamten Region Rastatt weniger LKW unterwegs sein als heute, womit die Belastung der Straßen insgesamt sinken würde. Die LKW-Maut wurde eingeführt, um durch die Einnahmen für Erhalt und Ausbau des Verkehrsnetzes zu sorgen. Das entspricht einem erheblichen Beitrag zur Finanzierung der Verkehrsinfrastruktur auf Bundesfernstraßen, wie zum Beispiel der B462 von Bischweier nach Rastatt bzw. in die andere Richtung. Über alle möglichen Auswirkungen und Lösungen sind wir im Gespräch, z.B. beim Mobilitätspakt in der Region.

Viele Arbeitsplätze im ICC werden neu geschaffen. Ein Teil wird aus Bestandsgeschäften verlagert und in Bischweier konsolidiert, wenn diese Tätigkeiten mehr Sinn vor Ort in Bischweier machen. Dass wir neue Arbeitsplätze schaffen, wird auch durch die Tätigkeiten im ICC deutlich, zum Beispiel Cross Docking zum Mercedes-Benz Werk Kecskemét, durch den Bahnbetrieb und verschiedene Wertschöpfungsumfänge.

Übrigens: Durch die Konsolidierung entstehen neue Arbeitsbereiche, die erst vergeben werden müssen. Unter zwei Gesichtspunkten: Wo macht es Sinn und wann ist es möglich, weil Werke bereits betrieben werden oder genehmigt sind? Da geht es um Machbarkeit und zeitnahe Entscheidungen.

Uns erreichen bereits jetzt Anfragen, wann man sich für welche Stelle bewerben kann. Wir verweisen natürlich darauf, dass noch keine Entscheidung über das Bauvorhaben vorliegt. Wir verweisen zudem hier auf unsere Seite „Arbeitsplätze“. Dort steht, welche Qualifikationen wir benötigen würden. Wir werten die Anfragen als Zeichen unseres guten Arbeitgeber-Images.

 

Durchschnittlich werden auf dieser Strecke ca. 320 LKW/Tag mehr erwartet. Dies wurde im Rahmen des Verkehrsgutachten untersucht und als verträglich für das Straßennetz bewertet.
Dieses Gutachten können Sie bei den Downloads einsehen.

In Gesprächen unter anderem mit dem baden-württembergischen Verkehrsminister Winfried Hermann haben wir auf die wichtigen regionalen Infrastrukturprojekte hingewiesen und um Unterstützung gebeten. Wir werben für eine Erweiterung des bestehenden Mobilitätspaktes rund um Rastatt. Auch wir wollen nicht, dass unsere LKW im Stau stehen. Dafür planen wir die verkehrsoptimierte Steuerung in unseren Prozessen.

Das ICC würde auf dem Gelände mit zwei Gleisen und Kreuzweichen arbeiten. Dadurch könnten lange Güterzüge auf dem Werksgelände rangiert und zusammengestellt werden, ohne das Gleis mit dem Bahnübergang nutzen zu müssen. Es würden somit nur Halte am Bahnübergang geschehen, wenn der Ganzzug aus dem Gelände fährt. Das wird nur wenige Male am Tag sein. Nach aktueller Planung gehen wir über den Tag verteilt zwischen 6 und 22 Uhr von 8 Schließungen aus. Ziel wäre auch hier die Hauptverkehrszeiten möglichst zu entlasten.

Durch die Zusammenstellung der Züge im ICC wird der Bahnübergang über die Kuppenheimer Straße nach aktueller Planung bis zu acht Mal am Tag für wenige Minuten geschlossen. Die Schließungen werden in einem Zeitraum zwischen 6 und 22 Uhr stattfinden.

Der Bahnverkehr würde beschrankt und durch eine Ampelsteuerung gesichert für Straße, Geh- und Radweg. Die genaue Lage der Beschrankung und der  Signalanlage ist noch in enger Abstimmung mit den Genehmigungsbehörden festzulegen.

Mercedes-Benz prüft, ob der Einsatz von Elektro-Loks oder „Hybrid-Loks“ (Elektro- und Dieselantrieb) möglich ist, auch auf der Strecke nach Kecskemét.

Das Verkehrsgutachten berücksichtigt derzeit am Knoten L67/K3713 lediglich PKW-Verkehr zum und vom ICC. Die Annahme ist, dass alle LKW-Verkehre im Norden stattfinden. Dies bitte als Planungsstand und als „nicht gesetzt“ verstehen.

In der Verkehrsprognose bis 2040 und unter Berücksichtigung der zusätzlichen ICC PKW-Verkehre würde die Kreuzung in der Morgenspitzenstunde (verkehrsreichste Zeit am Morgen) die Qualitätsstufe „A“ und in der Abendspitzenstunde die Qualitätsstufe „C“ erreichen

Anmerkung:

Die Stufe A bedeutet, dass die Verkehrsteilnehmer äußerst selten von anderen beeinflusst werden. Der Verkehrsfluss ist frei.
Die Stufe C bedeutet, dass die individuelle Bewegungsmöglichkeit vom Verhalten der übrigen Verkehrsteilnehmer abhängt. Die Bewegungsfreiheit ist spürbar eingeschränkt. Der Verkehrszustand ist stabil.

(Aus dem Handbuch für die Bemessung von Straßenverkehrsanlagen der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen)

Somit würde die Kreuzung weder morgens noch abends überlastet. Eine Kreuzung gilt als aus- aber nicht überlastet bei der Erreichung der Qualitätsstufe „D“. Somit könnte die Kreuzung darüber hinaus auch noch zusätzlichen LKW-Verkehr aufnehmen, ohne dass eine Überlastung vorliegen würde.

Die Erprobung insbesondere auf der Kurzstrecke ist geplant und wird mit den potenziellen strategischen Partnern diskutiert. Verschiedene Speditionen setzen bereits E-LKW ein. Mercedes-Benz geht von einem zunehmenden Einsatz aus und ist bestrebt, den Einsatz von E-LKW – wo wirtschaftlich zielführend – zu forcieren.

Gegebenenfalls müssten Fahrradwege verlagert werden, zum Beispiel wegen verkehrstechnischer Absicherung der Ampel. Aber die Anzahl der Fahrradwege bliebe erhalten.

Überall, wo Mercedes-Benz vor Ort ansiedelt, wird frühzeitig Kontakt zum ÖPNV-Anbieter aufgenommen. Gerade weil Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angeregt werden, auf ÖPNV zu setzen. Der Ausbau des ÖPNV ist im Interesse aller Beteiligten.

Das ist nicht im Interesse von Mercedes-Benz. Die tägliche Planung hat das Ziel, den Aufenthalt auf dem zugangsgeregelten Areal möglichst kurz zu halten. Wochenendübernachtungen sind nicht vorgesehen.

Falls dieser Parkplatz vorgesehen würde, wäre eine Fußgängerbrücke vom Parkplatz direkt auf das Werksgelände geplant.

Siehe die Baupläne, die Sie im Downloadbereich von www.zukunft-bischweier.de finden.

Die aktuelle ICC-Planung ermöglicht die Ansiedlung weiterer Unternehmen, um die Diversifizierung der Wirtschaftskraft zu erhöhen. Bei den vom ICC nicht benötigten Flächen (ca. 15.000 – 20.000 m²) hat Panattoni der Gemeinde Bischweier zugesichert, dass diese Flächen anderen Nutzungen zugeführt werden können. Das gilt insbesondere für ortsansässige Unternehmen. Die Planungshoheit liegt bei der Gemeinde Bischweier. Wir orientieren uns an den vom Gemeinderat Bischweier beschlossenen Rahmenbedingungen und halten diese vollständig ein.

So hat Panattoni z.B. Dambach Lagersysteme sowohl eine strategische Erweiterungsfläche und Flächen für eine Verkehrsoptimierung von ca. 10.000 m² angeboten. Dies ermöglicht der Firma Dambach Lagersysteme am Standort Bischweier strategisch zu wachsen und erhöht die Standortsicherheit für die Gemeinde.

Diese Erweiterungsfläche ist wegen der Neunutzung des Areals von Kronospan möglich, sonst könnten Dambach Lagersysteme keine Erweiterungsmöglichkeiten angeboten werden.

Auch ein Verkauf von Teilen des Areals südlich der Kuppenheimer Straße an die Gemeinde ist denkbar. Da ist Panattoni für Gespräche gerne offen.

Die von Mercedes-Benz ausgewählten strategischen Partner verpflichten sich vertraglich, eine Betriebsstätte in Bischweier zu gründen und vor Ort Gewerbesteuer abzuführen. Zur Grundsteuer kommt anteilig Lohnsteuer usw. Auch die mögliche Zusammenarbeit mit Gewerbetreibenden in Bischweier und Umgebung führt zu weiteren Steuereinnahmen. Steuern sind wie bei jedem Unternehmen abhängig vom Geschäftsjahr und können schwanken. Deswegen können wir hier leider keine verbindliche Aussage treffen.

Grundsätzlich ist die Immobilie vom Aufbau flexibel nutzbar und könnte leicht an die Bedürfnisse eines neuen Nutzers angepasst werden. Mercedes-Benz ist jedoch an einer langfristigen Partnerschaft interessiert.

Auch wenn wir (Mercedes-Benz und Panattoni) nicht von „grenzwertigen Belastungen“ ausgehen, wäre ein Austausch auch im laufenden Betrieb absolut in unserem Interesse. Mercedes-Benz möchte ein Teil von Bischweier sein. Auch das ist das Angebot vom ICC: „Lassen Sie uns im Dialog bleiben.“

Für den Betrieb des ICC würden in Vollzeit ca. 500 Mitarbeitende in kaufmännischen und gewerblichen Berufen benötigt. Es sind keine vorhandenen Mercedes-Benz Arbeitsplätze betroffen. Überwiegend entstehen komplett neue Arbeitsplätze, eine Verlagerung von vorhandenen Arbeitsplätzen bei Logistik Dienstleister-Standorten ist nur bei sehr wenigen Positionen notwendig, falls diese bei den Tätigkeiten mehr Sinn vor Ort in Bischweier machen.

Durch die Konsolidierung entstehen neue Arbeitsbereiche, die erst vergeben werden müssen. Unter zwei Gesichtspunkten: Wo macht es Sinn und wann ist es möglich, weil Werke bereits betrieben werden oder genehmigt sind? Da geht es um Machbarkeit und zeitnahe Entscheidungen.

Das Geschäftsmodell des ICC würde Verträge mit strategisch wichtigen, regional agierenden Partnern von Mercedes-Benz vorsehen, die wiederum eigene Mitarbeitende auf dem Gelände mit Tarifbindung beschäftigen.

Siehe Menüpunkt „Arbeitsplätze“ auf www.zukunft-bischweier.de

 

Bereits jetzt können wir sagen, dass es im ICC-Betrieb Bedarf an einem Foodtruck o.ä. zur Verpflegung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie LKW-Fahrerinnen und -Fahrer gäbe. Da könnten wir uns sehr gut eine Lösung mit Anbietern vor Ort vorstellen. Alles andere wird im Rahmen vom gesetzlichen Vergaberecht stets geprüft. Eine Zusammenarbeit vor Ort ist im Sinne der guten Nachbarschaft in unserem Interesse.

Das müssen wir prüfen. Klar ist bereits, dass der erzeugte Strom den ICC-Bedarf übersteigen würde. Üblicherweise erfolgt dann eine Einspeisung ins öffentliche Netz.

Im Austausch mit jungen Mitarbeitenden, Angehörigen von Mitarbeitenden oder auch jungen Kundinnen und Kunden wissen wir (Mercedes-Benz und Panattoni), wie stark der Wunsch nach zukunftsweisenden Technologien in Kombination mit Klima- und Umweltschutzmaßnahmen sind. Selbstverständlich gehören auch gute Arbeitsbedingungen, Aufstiegschancen, Gleichberechtigung etc. dazu. Wir verstehen darunter ebenso Angebote für ÖPNV, E-Mobilität usw. Das sind alles Punkte, die bereits in unsere Planung einfließen und für uns selbstverständlich sind.

In den Bürgerforen geben wir diese Frage sehe gerne an junge Menschen zurück: Was sind Ihre Vorstellungen? Wir freuen uns auf den Austausch.

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